Sonntag, 12. Mai 2013

Alles Gute zum Muttertag!

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Muttertag. Hab ich nie wirklich wahrgenommen. Unserer Mutter haben wir nie etwas geschenkt. Meine Mutter hat da auch nie wert drauf gelegt.
Nun bin ich selbst Mutter. Ich lege Wert auf Muttertag. Dieses Jahr zum ersten Mal bewusst. Ich lege nicht Wert auf ein Geschenk (natürlich freu ich mich dennoch drüber), aber darauf, dass ein bisschen anerkannt wird, was ich leiste.
Nichts wird gesellschaftlich so verkannt wie das Muttersein. Es gibt tatsächlich Leute, die denken ich läge den ganzen Tag auf der faulen Haut. Die Wahrheit sieht so aus: die einzige Zeit für mich habe ich, wenn ich gegen 22 Uhr Abends alles für den nächsten Tag vorbereitet und das, was ich am Tag nicht geschafft erledigt habe. Ich habe nie Ferien, ich kann keine Bürotür hinter mir schließen und nur für mich sein. Meine Aufmerksamkeit fährt mit dem Aufstehen der Kinder sofort auf 100% und bleibt dort, bis beide schlafen. Egal wie krank ich bin, ich kann mich nicht einfach ins Bett legen und ausruhen. Ich muss weitermachen wie bisher. Ich organisiere den Tagesablauf von 3 Personen. Ich bin verantwortlich für das Leben von 3 Personen. Ich denke an Termine von 4 Personen, ich mache Termine für 4 Personen. Diese Liste könnte ich schier endlos fortsetzen. Kaum einer sieht diese Arbeit. Warum? Weil ich kein Gehalt dafür bekomme.
Mein Mann sieht meine "Arbeit". Ob er das ganze Ausmaß erkennt weiß ich nicht, aber er sieht, was ich leiste. Ein Grund ihn zu lieben.
Ich wünschte, das Muttersein würde mehr Anerkennung in der Gesellschaft finden.

Und ja, die guten Seiten überwiegen, aber deshalb sind die anderen nicht weniger Anstrengend.  Kinder geben dem Leben einen neuen Sinn. Ich könnte mir nicht vorstellen ohne Kinder zu leben. Ich liebe nichts mehr als meine Töchter.

Ihr lieben Mütter da draußen, ich weiß, was ihr tagtäglich leistet. Ich feiere Euch an diesem Tag!


Dienstag, 7. Mai 2013

Guten Abend, gute Nacht....

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... das Kind wird OHNE Einschlafbegleitung ins Bett gebracht! Juhuu!
Unsere Große ist ein sehr anhängliches und nähebedürftiges Kind. Sie ist jetzt 4. Und ehrlich: Ich liebe meine Töchter mehr als alles andere, aber diese ständige Nähe ist manchmal eine echte Herausforderung.    Ich kuschel unheimlich gerne mit den Töchtern, aber manchmal macht mich jede Berührung schier wahnsinnig, weil ständig jemand an einem herumzubbelt. Kennt ihr anderen Mamas das auch? Das war mitunter auch ein Grund, warum ich abgestillt habe. Ich wurde richtig nervös beim Stillen, habe mit den Füßen getippelt etc., weil ich einfach diese extreme Nähe nicht aushalten konnte. Zu meiner Verteidigung (denn irgendwie liest sich das echt fies) muss ich sagen, dass die Jüngste teilweise alle 20 Minuten gestillt werden wollte.
Aber jetzt bin ich ganz schön vom Thema abgekommen. Was ich eigentlich sagen wollte: Seit gut einer Woche geht die Große ohne Einschlafbegleitung ins Bett. Natürlich lesen wir noch Geschichte vor, sagen "Gute Nacht" etc., aber bis vor besagter einen Woche hat sich immer einer von uns mit zu ihr ins Bett legen müssen, bis sie eingeschlafen ist. Der Cut ging viel einfacher als erwartet. Und es ist sooooo eine Erleichterung. Wieder ein Stück "Freiheit" mehr.
Nachts kommt sie ja sowieso noch heimlich zu uns rüber geschlichen, aber damit hat auch ehrlich keiner ein Problem.
Das nächste wird sein, die Jüngste aus dem Schlafzimmer auszuquartieren. Damit wollen wir nicht so lange, wie bei der Großen warten (sie ist erst mit 3 ins eigene Bett umgezogen). Aber es ist auch ein logistisches Problem. Das Beistellbett wird langsam knapp und für ein größeres ist in unserem Schlafzimmer absolut kein Platz. Ich bin gespannt, wie das wird. Wir waren schon mal so weit, doch dann würde die Jüngste von Brech-Durchfall geplagt und ich hatte schlicht und einfach Angst, dass sie nachts alleine unbemerkt an ihrem Erbrochenen erstickt. Seitdem haben wir sie einfach nicht mehr aus dem Schlafzimmer rausgekriegt. Bei der Großen hätte ich das ausquartieren nie übers Herz gebracht, aber ich leide derzeit unter so akutem Schlafmangel, dass ich da bei der Kleinen recht wenig Skrupel habe.

In diesem Sinne...
....eine gute Nacht!

Mittwoch, 1. Mai 2013

Ich versuche es...

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Wow, fast 2 Jahre. ZWEI Jahre. Dabei nehme ich es mir immer immer wieder vor. Die 12 von 12 (aufgelistet bei draussennurkaennchen.blogspot.com ) verpasse ich nie! Ich finde es so inspirierend  und jedesmal nehme ich mir vor auch mitzumachen, aktiv zu bloggen. Der Alltag hat mich einfach zu fest im Griff. Inzwischen bin ich Mutter von 2 Töchtern. Und die schlaflosen Nächte sind schrecklich ermattend. Bei der Großen hatte ich genau 3 Nächte, in denen das Kind wach war und bespaßt werden wollte. Bei der Jüngsten kommt das doch recht häufig vor. Da hatte ich mit Nr. 1 wohl einfach ein riesen Glück. Das weiß ich vorallem jetzt zu schätzen.
Wie es weitergeht wird sich zeigen und auch wie viel Durchhaltevermögen ich diesmal haben werde.

 

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